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Fraport spürt Erholung zum Jahresende

Luftverkehr Fraport spürt Erholung zum Jahresende

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport spürt nach teils deutlichen Passagierrückgängen im Sommer zum Jahresende wieder etwas Erholung. Im Dezember laufe das Geschäft bisher recht gut, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte am Montagabend in Frankfurt.

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Stefan Schulte.

Quelle: Boris Roessler/dpa

Frankfurt/Main. Insgesamt werde Deutschlands größter Flughafen in diesem Jahr zwar wie erwartet einen Passagierrückgang verbuchen. Dieser dürfte aber eher ein Prozent betragen statt der zuletzt geschätzten ein bis zwei Prozent. 2015 hatte Deutschlands größter Flughafen gut 61 Millionen Passagiere gezählt.

Angesichts des Rückgangs im Passagiergeschäft verteidigte Schulte die Öffnung Frankfurts für Billigfluggesellschaften wie Ryanair. Bereits heute entschieden sich weniger Kunden etwa aus dem Kölner und Mannheimer Raum für einen Flug ab Frankfurt als in der Vergangenheit. Den Grund dafür sieht der Manager in dem Billigflug-Angebot an Flughäfen wie Köln-Bonn und Karlsruhe/Baden-Baden. "Wir können nicht sagen, um einen großen Teil des Marktes kümmern wir uns nicht", sagte Schulte. Ab Ende März will Ryanair in Frankfurt mit zwei Maschinen zu Zielen in Spanien und Portugal starten.

Bei der Frage der neuen Gebührenanreize, mit denen Fraport auch Ryanair für Frankfurt gewonnen hatte, will Schulte nun auch auf die heimischen Fluglinien zugehen. "Wir sind in Gesprächen mit anderen Airlines, auch mit der Lufthansa, mit Terminen schon für Januar", sagte er. "Wir werden alles tun, damit die Lufthansa weiterhin die Möglichkeit hat, in Frankfurt zu wachsen."

dpa

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