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Frankfurter Volksbank erwartet solides 2017

Banken Frankfurter Volksbank erwartet solides 2017

Die Frankfurter Volksbank will ihre Kunden trotz zunehmender Belastungen durch das Zinstief nicht mit Strafzinsen und steigenden Gebühren belasten. "Für die klassischen Privat- und Firmenkunden berechnen wir keine Negativzinsen", bekräftigte die Vorstandsvorsitzende der zweitgrößten deutschen Volksbank, Eva Wunsch-Weber, am Donnerstag in Frankfurt.

Frankfurt/Main. Anders sehe das bei großen institutionellen Kunden aus. Die Gebühren für ihre Dienstleistungen habe die Bank im vergangenen Jahr stabil gehalten, derzeit seien keine Gebührenerhöhungen geplant.

Für 2016 wies das Institut ein Betriebsergebnis nach Bewertung von 99,5 (Vorjahr: 100,9) Millionen Euro aus. Der Jahresüberschuss stieg auf 12,9 (12,0) Millionen Euro. Positiv schlug vor allem zu Buche, dass die Verwaltungsaufwendungen mit 144,8 (Vorjahr: 149,4) Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau lagen. Ein Grund: Positive Effekte aus der im April besiegelten Fusion mit der Volksbank Höchst.

Dass viele Kunden Bankgeschäfte online erledigen, zwingt auch das genossenschaftliche Institut, das auf sein 155-jähriges Bestehen am 19. Mai 2017 zusteuert, zu Veränderungen. Acht kleinere Geschäftsstellen wurden im vergangenen Jahr geschlossen. "Das bedeutet aber keineswegs eine Absage an unsere Geschäftsstellen oder radikale Maßnahmen wie sie bei Wettbewerbern zu sehen sind", betonte Wunsch-Weber. Aktuell hat das Institut ohne SB-Stellen 83 Filialen.

Insgesamt sieht Wunsch-Weber ihr Institut auf Wachstumskurs: "Wir zählen inzwischen mehr als 200 000 Mitglieder und sind damit mit großem Abstand die mitgliederstärkste Volksbank in Deutschland." Für 2017 erwarte sie trotz aller Unsicherheiten ein solides Ergebnis.

dpa

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