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Frankfurter Kaffeehauskette Dulce stellt Insolvenzantrag

Gastgewerbe Frankfurter Kaffeehauskette Dulce stellt Insolvenzantrag

Die Frankfurter Kaffeehauskette Dulce ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen mit 70 Mitarbeitern und acht eigenen Cafés stellte Insolvenzantrag, wie das Amtsgericht Frankfurt am Montag auf Anfrage bestätigte.

Frankfurt/Main. Nicht betroffen sind die deutschlandweit zehn Franchisebetriebe, wie der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Schmitt von der Kanzlei Schultze & Braun mitteilte. Es handele sich jeweils um eigenständige Gesellschaften.

Die Löhne und Gehälter der 70 Mitarbeiter der Dulce GmbH sind den Angaben zufolge durch das Insolvenzgeld abgesichert. Der Geschäftsbetrieb in allen Filialen der 2005 gegründeten Kaffeehauskette soll den Angaben zufolge fortgeführt werden.

Zwei verregnete Sommer hätten den Cafés das wichtige Geschäft mit Eiscreme verdorben, sagte Geschäftsführer Matthias Schneider laut Mitteilung. Das Unternehmen habe versucht, seine Franchise-Partner wirtschaftlich zu entlasten. "Das hat uns viel Geld gekostet und unsere Liquidität belastet." Als eine geplante Nachfinanzierung nicht zustande kam, stellte Dulce Insolvenzantrag.

dpa

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