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Flugsicherung: Drohnen-Annäherungen haben sich verfünffacht

Luftverkehr Flugsicherung: Drohnen-Annäherungen haben sich verfünffacht

Im deutschen Luftraum hat sich die Zahl der gefährlichen Annäherungen von Drohnen an andere Luftfahrzeuge verfünffacht. Es habe in diesem Jahr bislang 61 Meldungen gegeben, teilte die Deutsche Flugsicherung am Dienstag anlässlich einer Fachtagung in Langen bei Frankfurt mit.

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Eine private Drohne fliegt über einem Garten.

Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv

Langen. In der gleichen Jahresspanne 2015 hatte es lediglich 12 Fälle gegeben.

Die Flugsicherung müsse die Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig der neuen Technologie die Tür aufstoßen, sagte DFS-Chef Klaus-Dieter Scheurle der Deutschen Presse-Agentur. Dafür müssten die Drohnen in die bestehende Luftraumordnung eingefügt werden, was wiederum eine Möglichkeit zur elektronischen Ortung voraussetze. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Deutschen Telekom will die DFS hierzu den Einsatz bereits vorhandener Mobilfunktechnologie in Drohnen testen. Außerdem tritt sie für eine Registrierung der Betreiber und einen abgestuften Drohnen-Führerschein ein.

dpa

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