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Flugsicherung: Billigflieger treiben Luftverkehr an

Luftverkehr Flugsicherung: Billigflieger treiben Luftverkehr an

Billigfluggesellschaften werden den Luftverkehr in Deutschland in den kommenden Jahren weiter wachsen lassen. Das erwartet der Chef der Deutschen Flugsicherung (DFS), Klaus-Dieter Scheurle.

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Klaus-Dieter Scheurle, Chef der Deutschen Flugsicherung GmbH.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Langen. Fluggesellschaften wie Ryanair, Easyjet oder Wizz drängten auf Flughäfen in den Ballungszentren, sagte Scheurle am Dienstag in Langen bei Frankfurt. Damit wachsen die Billigflieger mit zusätzlichen Angeboten schneller als Lufthansa oder die kriselnde Air Berlin, so der DFS-Chef. Die höchsten Wachstumsraten auf dem deutschen Markt traut die Flugsicherung aber den stark expandierenden Airlines aus der Türkei und dem Nahen Osten zu.

Für das laufende Jahr erwartet die DFS im deutschen Luftraum rund 3,097 Millionen lotsenkontrollierte Flugbewegungen und damit eine Steigerung um 2,3 Prozent zum Vorjahr. Im ersten Halbjahr waren sogar 2,8 Prozent mehr Starts, Landungen und Überflüge registriert worden, allerdings mit dem durch das Schaltjahr bedingten Sondereffekt eines zusätzlichen Verkehrstags am 29. Februar. Deutschland blieb damit allerdings deutlich unter dem Luftverkehrswachstum in Spanien, Großbritannien oder den Niederlanden.

dpa

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