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Flughafen Hahn: Regierung zahlt 350 000 Euro an Beraterfirma

Luftverkehr Flughafen Hahn: Regierung zahlt 350 000 Euro an Beraterfirma

Rund 350 000 Euro hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton bislang für die Beratung der Landesregierung für den Verkauf des Flughafens Hahn erhalten.

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Quelle: T.Frey/Archiv

Mainz. Das teilte Staatssekretär Randolf Stich (SPD) am Donnerstag in einer Sitzung des Haushaltsausschusses in Mainz mit. Die Düsseldorfer Firma berät die Regierung seit Juli. Das Land verhandelt derzeit mit drei Bietern, ein Kaufvertrag wird für Januar angestrebt. Der Airport gehört zum großen Teil Rheinland-Pfalz und zum kleinen Teil Hessen.

Thema der Ausschusssitzung war auch der abschließende Vertrag der Landesregierung mit der Beratungsgesellschaft KPMG, die den geplatzten Deal mit der chinesischen Firma SYT betreut hatte. Für ihre Leistungen soll KMPG noch einmal 443 000 Euro Honorar erhalten, aber auf 850 000 Euro verzichtet haben. Stich wies Vorwürfe der CDU zurück, die Landesregierung habe sich damit das Schweigen von KPMG erkauft. In einem ersten Vertragsentwurf von KPMG sei die Vertraulichkeit als Bedingung bereits enthalten gewesen, sagte Stich. Dass man überhaupt eine Beraterfirma beauftragt habe, begründete er damit, dass der Verkauf eines Flughafens "keine alltägliche Aufgabe" der Landesregierung sei. Ein Flughafen sei eben "kein kommunales Klärwerk". Deshalb sei man auf externe Expertise angewiesen.

dpa

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