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Fitschen erleichtert über Ende des Strafprozesses

Prozesse Fitschen erleichtert über Ende des Strafprozesses

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, hat erleichtert auf das Ende des Strafprozesses vor dem Landgericht München mit einem Freispruch reagiert. "Sie können sich vorstellen, wie froh ich bin, dass der Prozess nach einem Jahr zum Ende gekommen ist", sagte er am Montag nach der eineinhalbstündigen Urteilsbegründung des Vorsitzenden Richters.

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Der Co-Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen.

Quelle: Tobias Hase/Archiv

München. Er habe stets gesagt, dass er die Wahrheit gesagt habe. Der Prozess sei eine Belastung für ihn gewesen. Eine Pause hatte Fitschen nach dem Urteilsspruch aber nicht geplant. "Ich fliege gleich nach Frankfurt und bin den Rest des Tages in meinem Büro", sagte er auf dem Weg aus dem Gerichtssaal.

Die Staatsanwaltschaft war bis zuletzt davon überzeugt, dass Fitschen, seine Vorgänger Rolf Breuer und Josef Ackermann sowie zwei weitere Angeklagte vor fünf Jahren vor dem Oberlandesgericht München die Unwahrheit gesagt haben, um die Deutsche Bank vor Schadenersatzzahlungen für die Pleite des Medienkonzerns Kirch zu bewahren. Sie hatte für Ackermann und Breuer Haftstrafen gefordert, für Fitschen eine Bewährungsstrafe, und prüft eine Revision gegen das Urteil.

dpa

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