Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Experte: Investmentbanking bei Deutscher Bank kein Selbstzweck

Banken Experte: Investmentbanking bei Deutscher Bank kein Selbstzweck

Die Deutsche Bank will mit einem grundlegenden Konzernumbau wieder auf Kurs kommen. Im Top-Management kommt es zu vielen Wechseln. Wichtige Fragen sind aber noch nicht beantwortet.

Voriger Artikel
Streikkasse der IG Metall prall gefüllt: Einnahmen steigen
Nächster Artikel
Kein Ende im Tarifkonflikt des Lufthansa-Kabinenpersonals in Sicht

Die Bank hat einen großen strukturellen Umbau beschlossen.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Mit dem Umbau ihrer Konzernstruktur vollzieht die Deutsche Bank aus Sicht des Experten Hans-Peter Burghof einen überfälligen Schritt. "Die Deutsche Bank zieht nach, was andere schon vollzogen haben: Sie sieht das Investmentbanking nun in erster Linie als Kundendienstleistung, nicht mehr als Selbstzweck", sagte der Professor von der Universität Hohenheim am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Zu lange habe dieses Geschäft bei Deutschlands größter Bank vorrangig dem Zweck gedient, möglichst viel am Kunden zu verdienen.

Das Investmentbanking galt lange als wichtigster Gewinnbringer der Bank. Das sei allerdings mit Risiken für den Ruf der Bank und auf Kosten juristischer Auseinandersetzungen teuer erkauft worden, sagte Burghof.

Deutsche-Bank-Co-Chef John Cryan hatte am Sonntag angekündigt, das mächtige Investmentbanking zum Jahreswechsel aufzuspalten. Die Unternehmensfinanzierung wird mit dem Zahlungsverkehrsgeschäft zusammengefügt und vom Wertpapiergeschäft getrennt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr