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Euromicron-Chef Späth geht: Fehler in der Bilanz

Telekommunikation Euromicron-Chef Späth geht: Fehler in der Bilanz

Euromicron-Chef Späth geht: Fehler in der Bilanz

Frankfurt/Main. Turbulenzen beim früheren TecDax-Mitglied

 

Euromicron: Nach falsch bilanzierten Projekten in den Jahren 2012 und 2013 hat der Vorstandsvorsitzende Willibald Späth sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. "Bis auf weiteres werden die bisher in die Zuständigkeit von Herrn Späth fallenden Geschäfte vom Alleinvorstand Thomas Hoffmann wahrgenommen", teilte das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mit. Die Euromicron-Aktie fiel vorbörslich um rund ein Fünftel.

 

Späth war seit 2000 der Chef des Telekomzulieferers. Er hatte das Unternehmen nach dem Börsengang groß gemacht und sich sehr ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. 2013 war der Konzern jedoch in die roten Zahlen gerutscht.

Nach internationalen Vorschriften (IFRS) müssen die falsch

 

bilanzierten Projekte in den Jahren 2012 und 2013 nachträglich

 

verbucht werden. Sie schmälern im Abschluss für das vergangene Jahr

 

das Eigenkapital um voraussichtlich rund 15 Millionen Euro. Nach

 

Darstellung von Euromicron stellt dies jedoch kein Problem für die

 

Kapitalposition und die Bedingungen für Bankenkredite dar.

dpa

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