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Erneut mehr als 1000 Postmitarbeiter in Hessen im Warnstreik

Tarife Erneut mehr als 1000 Postmitarbeiter in Hessen im Warnstreik

Am zweiten Tag der Warnstreiks bei der Deutschen Post sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi in Hessen erneut Zehntausende Briefe und Pakete liegengeblieben. Etwa 1,1 Millionen Briefe und 70 000 Pakete würden verzögert ausgeliefert, teilte Verdi am Donnerstag mit.

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Zusteller der Deutschen Post haben die Arbeit niedergelegt.

Quelle: J. Wolf/Archiv

Frankfurt/Main. Ab Samstag wollen die Zusteller den Berg abarbeiten.

Am Donnerstag legten nach Verdi-Angaben etwa 1200 Post-Mitarbeiter in Hessen vorübergehend ihre Arbeit nieder. Die Beteiligung sei größer gewesen als erwartet. Schwerpunkte der Aktionen waren die Städte Kassel, Fulda, Gießen, Marburg, Wetzlar, Bad Hersfeld und Alsfeld. Am Vortag waren im Land gut 1100 Beschäftigte dem Aufruf der Gewerkschaft zu bundesweiten Protesten gefolgt.

Hintergrund der Warnstreiks ist die Ausgründung von neuen Gesellschaften im Paketgeschäft, wo die Beschäftigten zum Teil deutlich schlechter bezahlt werden als im Mutterkonzern. Als Ausgleich dafür verlangt Verdi eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohn. Die nächste Verhandlungsrunde mit dem Post-Management ist für den 14. April in Berlin angesetzt. Bis dahin setzt Verdi die Warnstreiks aus.

dpa

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