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Erneut Kurzarbeit in zwei Kali-Werken im Werra-Revier

Bergbau Erneut Kurzarbeit in zwei Kali-Werken im Werra-Revier

Der Kali-Produzent K+S fährt wegen Entsorgungsproblemen erneut Kurzarbeit an seinen Standorten Hattorf im osthessischen Philippsthal und in Unterbreizbach in Thüringen.

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K+S Logo.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel/Unterbreizbach. Betroffen seien rund 1000 Beschäftigte, davon etwa 650 in Hessen, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag auf Anfrage. In Unterbreizbach und Hattorf ruhen seit etwa einer Woche große Teile der Produktion und Teile der Kali-Förderung. Zuletzt hatte die Kali-Produktion im Mai in beiden Werken für etwa drei Wochen gestanden.

Das Unternehmen muss die Entsorgung salzhaltiger Abwässer nach Vorgaben der Behörden an der Wasserführung der Werra im hessisch-thüringischen Grenzgebiet ausrichten. Bei niedrigem Wasserstand darf kaum Lauge in den Fluss geleitet werden. An diesem Dienstag werde entschieden, wie es in beiden Werken angesichts der Entsorgungsmöglichkeiten weitergehe, sagte der Sprecher. Wie lange die Kurzarbeit dauere, sei abhängig vom Wetter.

K+S beschäftigt in mehreren Werken im Werra-Gebiet nach eigenen Angaben insgesamt etwa 4400 Menschen. Die Entsorgungsprobleme hatten sich verschärft, weil das Unternehmen wegen einer Übergangserlaubnis nur sehr begrenzt und bis Ende des Jahres Salzabwasser in tiefe Gesteinsschichten versenken darf. Die Versenkung von Lauge ist ebenso umstritten wie die Einleitung in die Werra.

dpa

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