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Energieversorger HSE rutscht in die roten Zahlen

Energie Energieversorger HSE rutscht in die roten Zahlen

Der Energieversorger HSE ist wegen Rückstellungen und höherem Steueraufwand im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich schloss der Konzern das Geschäftsjahr 2014 mit einem Verlust von zehn Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Dienstag in Darmstadt mitteilte.

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Die Energie AG (HSE) zieht Bilanz.

Quelle: Emily Wabitsch/Archiv

Darmstadt. Ein Jahr zuvor war noch ein Konzernüberschuss von 1,8 Millionen Euro erzielt worden.

"Diese Rückstellungen decken aber auf einen Schlag alle Kosten der Restrukturierungsmaßnahmen der nächsten Jahre ab und schaffen damit Freiräume, um unsere Profitabilität mittelfristig deutlich zu steigern", erklärte die HSE-Vorstandsvorsitzende Marie-Luise Wolff-Hertwig in einer Mitteilung. Die wesentlichen Grundlagen für den 2013 gestarteten und bis 2018 ausgelegten Konsolidierungskurs seien geschaffen worden.

Der Konzernumsatz verringerte sich binnen Jahresfrist um 16 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Als Hauptursache nannte HSE die Reduzierung der Aktivitäten im Energiehandel. Zudem seien im vergangenen Winter, der besonders warm war, weniger Gas und Wärme verkauft worden. Das Stammgebiet der HSE umfasst Südhessen und Rheinland-Pfalz.

dpa

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