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Eisengießerei unter Schutzschirm des Insolvenzgerichts

Unternehmen Eisengießerei unter Schutzschirm des Insolvenzgerichts

Das Eisengießerei-Unternehmen Spezialguss Wetzlar hat beim Insolvenzgericht einen Antrag auf ein sogenanntes Schutzschirmverfahren gestellt. Ziel sei "die nachhaltige Sanierung des Geschäftsbetriebs und der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze", erklärten am Mittwoch die beiden Geschäftsführer Igor Ostromogilski und Frank Walter.

Wetzlar. In dem Verfahren bleibt die Verantwortung für den Betrieb bei der Geschäftsführung. Ein vorläufiger Sachwalter prüft aber die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und stellt sicher, dass die Interessen der Gläubiger wahrgenommen werden.

Das schon 1731 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 140 Mitarbeiter. Ihre Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Betriebsbedingte Kündigungen werde es im Schutzschirmverfahren nicht geben, teilte die GmbH mit. Die Eisengießerei ist seit 2008 eine von elf Tochtergesellschaften der DIHAG Holding mit Sitz in Essen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf handgeformten Guss und produziert unter anderem Gehäuse für Gas- und Dampfturbinen, Zylinderköpfe sowie Bauteile für Windkraftanlagen und den allgemeinen Maschinenbau.

dpa

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