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Einigung bei HSE: Gehaltsverzicht gegen Beschäftigungsgarantie

Energie Einigung bei HSE: Gehaltsverzicht gegen Beschäftigungsgarantie

Der Darmstädter Energieversorger HSE verzichtet bis 2018 auf betriebsbedingte Kündigungen. Im Gegenzug nehmen die rund 2200 Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren Gehaltseinbußen von maximal 1,2 Monatsgehältern pro Jahr in Kauf.

Darmstadt. Das entspricht etwa acht Prozent ihres Jahresgehalts. Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Gewerkschaftsvertreter unterzeichneten dazu eine entsprechende Vereinbarung, wie HSE am Dienstag mitteilte.

Je nach Unternehmen des Konzerns sollen Weihnachts- und Urlaubsgeld wegfallen oder die Wochenarbeitszeit erhöht werden. Außerdem werden Strompreisermäßigungen oder eine besondere Vergütung von Bereitschaftsdiensten gestrichen. Insgesamt will HSE dadurch 30 Millionen Euro einsparen.

Der Darmstädter Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende der HSE AG, Jochen Partsch (Grüne), sprach von einem "starken Signal". Das Unternehmen kämpft mit den Folgen der Energiewende und muss sparen. 2013 war der Konzernüberschuss im Vergleich zum Vorjahr von 1,92 Millionen Euro auf 1,77 Millionen Euro zurückgegangen. Der Umsatz sank von 1,97 Milliarden Euro auf 1,91 Milliarden Euro.

dpa

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