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EVG lehnt neues Angebot der Bahn ab: Dennoch Fortschritte

Tarife EVG lehnt neues Angebot der Bahn ab: Dennoch Fortschritte

Im Lokführerstreik kommt die Deutsche Bahn bei den Tarifverhandlungen mit der zweiten Eisenbahnergewerkschaft nur langsam voran. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) lehnte am Donnerstag in Frankfurt ein neues Angebot des Unternehmens ab, weil es nicht alle Berufsgruppen umfasst habe.

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Menschenleere Bahnsteige in Hannover.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Frankfurt/Main. Die DB AG habe erneut versucht, die Belegschaft zu spalten, erklärte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba im Anschluss an die Gespräche.

Sie verlangte, dass die Bahn bis zum kommenden Mittwoch (29. April) um 15.00 Uhr ein Angebot auch für die Service- und Sicherheitskräfte vorlegen müsse. Die Bahn will nach eigenen Angaben ein entsprechendes Angebot abgeben. "Wir werden ein vernünftiges Angebot unterbreiten, das fair und wirtschaftlich machbar ist. Wir wollen diese Tarifrunde zügig abschließen", sagte Personalvorstand Ulrich Weber.

Laut Rusch-Ziemba gab es in anderen Punkten Fortschritte. Positiv sei gewesen, dass die Bahn Antworten auf alle Forderungen der EVG gegeben habe. Darüber könne man nun in der Tarifkommission beraten. Es seien auch weitere Verhandlungstermine für den 12. Mai in Frankfurt und abschließend für den 21. Mai in Berlin vereinbart worden. "Dann entscheidet sich, ob wir rechts oder links rum gehen."

dpa

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