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Digitale Finanz-Start-ups entdecken Vertrieb über Berater

Börsen Digitale Finanz-Start-ups entdecken Vertrieb über Berater

Junge Finanzfirmen binden beim Verkauf von Geldanlageprodukten zunehmend stationäre Berater ein. Fintechs, Start-ups aus der Finanzbranche, die bisher voll auf digitale Angebote und den Vertrieb im Internet setzten, entdecken damit traditionelle Verkaufswege.

Frankfurt/Main. So startet der Frankfurter Vermögensverwalter Vaamo an diesem Dienstag ein Angebot mit Fokus auf Finanzberater, wie das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. "Das schafft eine Verbindung zwischen digitaler Lösung und persönlicher Finanzberatung", sagte Gründer Oliver Vins.

Die Kooperation zielt demnach auf 37 000 freie Finanzberater in Deutschland, die die Zulassung hätten, Fonds zu verkaufen. Inklusive Versicherungsvermittler seien das etwa 200 000 Menschen. Mit Vaamo könnten diese ihren Kunden ohne großen Aufwand eine automatisierte Vermögensverwaltung bieten, die auf fixen Fonds-Portfolios basiere, sagte Vins. Viele Berater könnten alleine digitale Lösungen nicht stemmen, sähen sich aber neuen Kundenbedürfnissen ausgesetzt.

Diese Woche hatte bereits das Frankfurter Fintech Youvestor verkündet, ein digitales Finanzangebot für den US-Vermögensverwalter Blackrock entwickelt zu haben. Blackrock will damit über Versicherungsmakler, Vermittler und Berater Gelder von Sparern in eigene Fonds ziehen und hofft dabei auf persönliche Kundenbeziehungen im Vertrieb.

dpa

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