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Deutsche Standorte: Lauterns Opel-Betriebsrat optimistisch

Landtag Deutsche Standorte: Lauterns Opel-Betriebsrat optimistisch

Der Betriebsrat des Opel-Werks in Kaiserslautern hat sich optimistisch gezeigt, dass bei einer Übernahme durch den französischen PSA-Konzern alle deutschen Standorte gesichert werden können.

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Opel-Werk Kaiserslautern.

Quelle: Martin Goldhahn/View/Archiv

Mainz. Das "Bauchgefühl" sei gut, sagte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Thorsten Zangerle am Freitag am Rande einer Landtagssitzung zu dem Thema in Mainz. Schließlich seien die gültigen Tarifverträge sowie die Beschäftigungs- und Kündigungsschutzzusagen "die Grundlage, auf der wir in die Gespräche gehen".

Trotz der Verunsicherung durch "sogenannte Automobilexperten" überwiege in der Belegschaft die Erwartung, dass alle Opel-Standorte in Rüsselheim, Eisenach und Kaiserslautern erhalten blieben. Man müsse nun koordiniert in die anstehenden Gespräche gehen. Fachleute hatten darauf hingewiesen, dass PSA über eine eigene starke Entwicklung und Motorenwerke verfügt, so dass im Fall einer Übernahme Funktionen doppelt vorhanden sind. Zudem sind die Produktionswerke beider Hersteller eher schwach ausgelastet.

Alle im Mainzer Landtag vertretenen Parteien sprachen sich für eine Unterstützung der Opel-Belegschaft und der deutschen Standorte aus. Es sei das gemeinsame Ziel der deutschen wie der französischen Politik, dass keine Arbeitsplätze abgebaut würden, erklärte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

dpa

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