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Deutsche Börse verdient weniger: gestiegene Kosten belasten

Börsen Deutsche Börse verdient weniger: gestiegene Kosten belasten

Gestiegene Kosten haben die Deutsche Börse im ersten Quartal gebremst. Unter dem Strich verdiente der Dax-Konzern mit 205,4 Millionen Euro knapp acht Prozent weniger als vor einem Jahr. Wie der Börsenbetreiber am Mittwochabend mitteilte, legten die Nettoerlöse dank eines regen Handelsgeschehens vor allem an der Terminbörse Eurex um acht Prozent auf 648,5 Millionen Euro zu.

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Deutsche Börse.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Eschborn. Höhere Kosten unter anderem wegen der laufenden Verhandlungen über die Mega-Fusion mit der Londoner Börse zehrten das aber auf. Zudem hatte das Unternehmen vor einem Jahr von positiven Sondereffekten profitiert, die sich nicht wiederholten.

Der um solche Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen legte um gut neun Prozent auf 349,5 Millionen Euro zu. Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen von Analysten. An der Prognose hielt die Börse trotz des schwächeren Jahresauftakts fest. Demnach sollen die Erlöse weiter um fünf bis zehn Prozent steigen, der Gewinn um 10 bis 15 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte die Deutschen Börse Nettoerlöse von knapp 2,4 Milliarden Euro und einen Überschuss von 665,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

dpa

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