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Deutsche Börse muss Fusionsplan mit LSE neu verhandeln

Börsen Deutsche Börse muss Fusionsplan mit LSE neu verhandeln

Der Betriebsrat der Deutschen Börse fordert nach dem Brexit-Votum entscheidende Änderungen an den Plänen zur Fusion mit der Londoner LSE. Statt stur an den bisherigen Vereinbarungen festzuhalten, müsse das Management offensiv für Frankfurt als rechtlichem Hauptsitz eintreten, sagte die Betriebsratsvorsitzende Jutta Stuhlfauth im Gespräch mit den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX.

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Der Sitz der Deutschen Börse in Eschborn.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. "Wir brauchen jetzt schnell neue Verhandlungen. Die Geburtsfehler der Fusion müssen beseitigt werden." Aktionäre und Kunden bräuchten Planungssicherheit.

Deutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) hatten im März ihr Vorhaben festgezurrt. Zustimmen müssen noch die Anteilseigner der Deutschen Börse sowie zahlreiche Aufsichtsbehörden. Nach dem Nein der Briten zur Europäischen Union am 23. Juni sind die Hürden höher geworden. "Das Management ist von der Brexit-Entscheidung kalt erwischt worden", bemängelte Stuhlfauth. "Es gab keinen Plan B."

dpa

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