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Deutsche-Börse-Chef soll fusionierten Betreiber führen

Börsen Deutsche-Börse-Chef soll fusionierten Betreiber führen

Bei der geplanten Fusion zwischen Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) sind die wichtigen Posten Medienberichten zufolge schon vergeben. Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter werde vermutlich den zusammengeschlossenen Börsenbetreiber lenken, berichteten unter anderem das "Wall Street Journal" und die "Financial Times".

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Carsten Kengeter.

Quelle: Alexander Heinl/Archiv

Frankfurt/London. Ein Sprecher der Deutschen Börse sagte dazu am Donnerstag, sein Unternehmen kommentiere Spekulationen nicht.

Den Berichten zufolge würde allerdings der Sitz der Dachgesellschaft nach London wandern. Dies sei "nicht verhandelbar" für die Vertreter der London Stock Exchange, schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eine eingeweihte Person. Die "Financial Times" schränkte ein, der Ausgang der Abstimmung über einen Verbleib Großbritanniens in der EU könnte die Wahl des Konzernsitzes noch beeinflussen.

Den Berichten zufolge soll LSE-Verwaltungsratschef Donald Brydon diesen Posten auch im fusionierten Unternehmen übernehmen. Der seit sieben Jahren amtierende LSE-Chef Xavier Rolet würde ausscheiden. Kengeter führt den Dax-Konzern Deutsche Börse seit Juni 2015.

Die Deutsche Börse und die Londoner Börse hatten am Dienstag überraschend ihre Absicht verkündet, zusammenzugehen. Bis spätestens 22. März muss nun nach britischen Vorgaben entweder ein bindendes Angebot gemacht oder der Deal vorerst abgeblasen werden. Offiziell ist ein Zusammenschluss auf Augenhöhe angestrebt. Allerdings sollen die Aktionäre der Deutschen Börse am neuen Gemeinschaftsunternehmen eine knappe Mehrheit halten. Zusammen wären die beiden Unternehmen nach Marktkapitalisierung die zweitgrößte Börse der Welt.

dpa

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