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Deutsche Bank koppelt Bonuszahlungen noch stärker an Erfolg

Banken Deutsche Bank koppelt Bonuszahlungen noch stärker an Erfolg

Die Deutsche Bank tritt bei den Bonuszahlungen auf die Bremse: Künftig sollen die Prämien für außertarifliche Mitarbeiter noch stärker an den Unternehmenserfolg gekoppelt werden, wie aus einer am Donnerstag auf der Homepage der Bank veröffentlichten Botschaft von Bank-Chef John Cryan und Personalvorstand Karl von Rohr hervorgeht.

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Deutsche-Bank-Chef John Cryan.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Vorgesehen sind je nach Verantwortung und Geschäftsbereich Quoten für das Verhältnis von fixer zu variabler Vergütung. "Dies bedeutet, dass einige von Ihnen ab 2016 eine geringere variable und stattdessen eine entsprechend höhere fixe Vergütung erhalten werden."

Die Bonuszahlungen sollen aus zwei Komponenten bestehen: Die eine hängt vom Konzernergebnis ab, die andere von bereichsspezifischen und individuellen Leistungen. Die neue Balance zwischen fixer und variabler Vergütung sowie eine engere Verknüpfung der Boni mit den Konzernergebnissen werde dazu führen, "dass wir auf allen Ebenen der Bank nachhaltige Leistung fördern und gemeinsam eine bessere Deutsche Bank schaffen können", erklärten die beiden Manager.

Cryan hat zuletzt die Bonusmentalität in seiner Branche kritisiert. "Ich denke, dass die Leute in Banken zu viel Geld bekommen. Viele in der Branche meinen immer noch, sie sollten wie Unternehmer bezahlt werden", hatte der Brite im November gesagt. Schon kurz nach seinem Amtsantritt als Co-Chef der Deutschen Bank im Juli 2015 hatte Cryan angekündigt, er wolle die Interessen von Mitarbeitern und Aktionären des Dax-Konzerns besser ausbalancieren.

dpa

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