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Deutsche Bank hat Ärger mit israelischer Steuerbehörde

Banken Deutsche Bank hat Ärger mit israelischer Steuerbehörde

Für die Deutsche Bank hat sich eine neue rechtliche Baustelle aufgetan: Israels Steuerbehörde wirft dem Geldhaus vor, die Mehrwertsteuer für bestimmte Geschäfte nicht ordnungsgemäß abgeführt zu haben.

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Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Tel Aviv. Der Landeschef der Deutschen Bank wurde kurzzeitig verhaftet, Büros wurden durchsucht und Computer beschlagnahmt.

"Wir kooperieren in dieser Sache mit den Finanzbehörden", erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bank am Dienstag in Frankfurt. Das Geldhaus halte sich an die Gesetze. Weitere Angaben machte sie zunächst nicht.

Laut Steuerbehörden sowie Gerichtsunterlagen geht es um Transaktionen im Volumen von 550 Millionen Schekel, umgerechnet 137 Millionen Euro. Der Vorwurf lautet, dass diese Transaktionen unrechtmäßig als Auslandsgeschäft behandelt wurden und dadurch die 17-prozentige Mehrwertsteuer umgangen worden sei.

Die Deutsche Bank ist in zahlreiche Rechtsstreitigkeiten verwickelt und arbeitet diese Fälle gerade auf. Teure Vergleiche insbesondere mit US-Behörden haben dem Geldhaus 2016 das zweite Jahr in Folge einen Milliardenverlust eingebrockt. Bankchef John Cryan hatte sich auf der Bilanzpressekonferenz und in ganzseitigen Zeitungsanzeigen für gemachte Fehler entschuldigt.

dpa

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