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Deutsche Bank beurlaubt Händler wegen Geldwäscheverdachts

Banken Deutsche Bank beurlaubt Händler wegen Geldwäscheverdachts

Die Deutschen Bank hat nach einem Bericht von "Manager Magazin online" Händler in Moskau wegen des Verdachts der Geldwäsche suspendiert. Das Institut habe wegen verdächtiger Finanztransaktionen "eine kleine Zahl" von Händlern beurlaubt, bis eine interne Untersuchung abgeschlossen sei, sagte eine Bank-Sprecherin am Mittwoch.

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Die Deutsche Bank beorderte bereits Ermittler.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Die Finanzaufsicht Bafin wurde eingeschaltet. Die Behörde teilte auf Anfrage mit, ihr sei der Fall bekannt. Darüber hinaus wollte sie den Bericht nicht kommentieren.

Mitarbeiter der Bank in Moskau sollen demnach zufolge für russische Kunden Gelder zweifelhafter Herkunft gewaschen haben. Es handele sich um eine Summe, die in Euro gerechnet mindestens eine dreistellige Millionenhöhe erreiche, berichtete das Magazin unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Durch komplizierte Derivate-Geschäfte wurden demnach aus Rubel britische Pfund Sterling beziehungsweise US-Dollar.

Inzwischen habe die Bank interne Ermittler und Forensiker aus London und New York in die Frankfurter Zentrale beordert, um den Fall aufzuklären, hieß es in dem Bericht.

dpa

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