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Deutsche Bank bekennt sich auch im digitalen Zeitalter zur Filiale

Banken Deutsche Bank bekennt sich auch im digitalen Zeitalter zur Filiale

Die Deutsche Bank bekennt sich auch im digitalen Zeitalter zur Filiale. "Ich glaube nicht an eine pure Online-Bank. Ich glaube, dass es noch sehr lange physische Filialen geben wird", sagte Privatkundenvorstand Rainer Neske am Mittwochabend vor Journalisten in Frankfurt.

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Deutsche Bank Filiale in Frankfurt am Main.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. "Ich weiß nicht, wie viele Filialen wir künftig haben werden. Aber wir werden das nicht entscheiden unter dem Thema Kostensenkung." Letztlich bestimmten das die Kunden. Derzeit hat die Deutsche Bank in Deutschland 740 Zweigstellen.

Neske will neue Techniken und mobile Angebote für Privat- und Firmenkunden vorantreiben. "Es geht nicht nur darum, das Kerngeschäft zu digitalisieren. Das ist die Pflicht", betonte der Manager. "Wir wollen und werden die Wertschöpfungskette ausdehnen. Das werden wir mit Kooperationen machen, das werden wir mit Eigeninnovationen machen."

Denkbar sei etwa, allgemeine Kundendaten anonymisiert auszuwerten und die daraus ersichtlichen Trends interessierten Einzelkunden frühzeitig mobil zur Verfügung zu stellen. Auch die direkte Rückmeldung von (potenziellen) Kunden über soziale Netzwerke gewinne an Bedeutung. "Wenn sich Banken nicht massiv in dieser Welt tummeln, werden wir den Kunden verlieren", sagte Neske.

dpa

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