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Deutsche-Bank-Prozess: Journalist soll als Zeuge aussagen

Prozesse Deutsche-Bank-Prozess: Journalist soll als Zeuge aussagen

Im Prozess gegen fünf Top-Banker der Deutschen Bank soll ein Journalist vor dem Landgericht München als Zeuge vernommen werden. Er hatte Anfang 2002 für den Sender Bloomberg TV ein Interview mit dem damaligen Chef der Deutschen Bank, Rolf Breuer, geführt.

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Strafprozess gegen Top-Manager der Deutschen Bank.

Quelle: Peter Kneffel/Archiv

München. Thema war unter anderem die finanzielle Lage des Medienkonzerns Kirch. Vor laufender Kamera hatte Breuer damals Zweifel an der Kreditwürdigkeit der Mediengruppe geäußert.

Wenige Monate nach dem Interview ging Kirch mit einst 10 000 Arbeitsplätzen pleite. Firmengründer Leo Kirch machte Breuer und die Deutsche Bank bis zu seinem Tod dafür verantwortlich. Seine Erben erhielten nach einem jahrelangen Rechtsstreit schließlich 925 Millionen Euro Schadenersatz von der Deutschen Bank.

In dem damaligen Prozess um die Kirch-Forderungen vor dem Oberlandesgericht München sollen Breuer, seine Nachfolger Josef Ackermann und Jürgen Fitschen sowie zwei weitere Manager nicht die Wahrheit gesagt haben. Deshalb müssen sie sich seit April in einem Strafprozess verantworten. Alle fünf weisen die Vorwürfe zurück.

dpa

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