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Deutsche-Bank-Mitarbeiter müssen sich auf sinkende Boni einstellen

Banken Deutsche-Bank-Mitarbeiter müssen sich auf sinkende Boni einstellen

Die Mitarbeiter der Deutschen Bank müssen sich wegen des Rekordverlusts im dritten Quartal 2015 auf sinkende Boni einstellen. Die Aktionäre erwarteten "zu Recht, dass die Mitarbeiter einen Teil der Belastung tragen", schrieb Co-Chef John Cryan in einer am späten Mittwochabend veröffentlichten Botschaft an alle 98 000 Mitarbeiter des Dax-Konzerns.

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Co-Chef der Deutschen Bank, John Cryan.

Quelle: Steffen Schmidt/Archiv

Frankfurt/Main. "Dies vor Augen möchte ich betonen, dass ich mich persönlich dafür einsetzen werde, einen fairen Ausgleich zwischen Mitarbeiter- und Aktionärsinteressen zu finden."

Es seien noch keine Entscheidungen hinsichtlich der Vergütung gefallen, erklärte der seit Juli amtierende Manager. "Wir werden die Diskussion darüber erst beginnen, wenn wir eine bessere Einschätzung haben, wie sich letztendlich das Ergebnis der Bank für das Gesamtjahr darstellen wird."

Die Deutsche Bank hatte am späten Mittwochabend überraschend mitgeteilt, dass sie wegen gigantischer Abschreibungen für das dritte Quartal einen Rekordverlust erwartet. Unter dem Strich dürfte ein Minus von 6,2 Milliarden Euro stehen. Der Frankfurter Dax-Konzern kündigte an, die Dividende für das Geschäftsjahr 2015 zu reduzieren oder ganz ausfallen zu lassen.

dpa

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