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Deutlicher Gewinnrückgang bei K+S erwartet

Bergbau Deutlicher Gewinnrückgang bei K+S erwartet

Der Bergbau-Konzern K+S ächzt weiter unter Ausfällen im Kali-Produktionsgebiet an der Werra. Wie genau sich das in der Bilanz für das erste Halbjahr 2016 niedergeschlagen hat, will das MDax-Unternehmen heute bekannt geben.

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Das Logo des Bergbau-Konzerns K+S am Firmensitz in Kassel.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel/Unterbreizbach. Bereits Ende Juni hatten die Kasseler in einer Gewinnwarnung für die Börse mitgeteilt, dass die Produktionsausfälle unter anderem im thüringischen Unterbreizbach und ein weiterer Rückgang des Kali-Preises kräftig am Gewinn für das zweite Quartal gezehrt hätten.

Vorläufigen Zahlen zufolge sank Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 179,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf nur noch rund zehn Millionen Euro. In Thüringen beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 1000 Menschen.

2015 hatte K+S insgesamt 4,18 Milliarden Euro umgesetzt, der Gewinn betrug 495,2 Millionen Euro. Für das laufende Jahr hatten die Kasseler bereits mit einem moderaten Umsatzrückgang und einer deutlichen Verringerung des operativen Ergebnisses gerechnet.

K+S ist der größte Salzhersteller der Welt. Den Großteil des Gewinns machen die Kasseler aber mit der Produktion von Kali-Dünger für die Landwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt rund 14 400 Mitarbeiter.

dpa

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