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Deutliche Kritik an K+S-Vorstand auf Hauptversammlung

Bergbau Deutliche Kritik an K+S-Vorstand auf Hauptversammlung

Auf der Hauptversammlung des Rohstoffkonzerns K&S musste der Vorstand harsche Kritik der Anteilseigner einstecken. Die Anleger seien enttäuscht über den Aktienkurs seit dem Scheitern der Übernahmepläne des Konkurrenten Potash 2015, sagte Thomas Hechtfischer von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Mittwoch in Kassel.

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K+S-Vorstand muss sich unangenehmen Fragen stellen.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Die Kanadier hatten 41 Euro je K+S-Aktie geboten, derzeit steht der Kurs bei rund 23 Euro. Stephan Werner, Portfoliomanager Deutsche Asset Management, betonte: "Die Aktionärsinteressen wurden aus unserer Sicht in dieser Phase eindeutig nicht priorisiert." 

K+S-Chef Norbert Steiner verteidigte die Ablehnung. Das Angebot der Kanadier habe "nicht den fundamentalen Wert des Unternehmens" reflektiert. Zur Anklage der Staatsanwaltschaft Meiningen wegen Trinkwasserverunreinigung im Kalirevier Werra sagte Aufsichtsratschef Ralf Bethke, er sehe für die Anklage "überhaupt keine Grundlage". Beschuldigt sind außer Bethke und Steiner noch weitere K+S-Manager.

dpa

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