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Dauerthema Streik sorgt bei Lufthansa-Anlegern für Unmut

Tarife Dauerthema Streik sorgt bei Lufthansa-Anlegern für Unmut

Wegen des Abbruchs der Gespräche im Tarifstreit bei der Lufthansa ist die Aktie der Fluggesellschaft abgesackt. Am Vormittag gaben die Papiere als schwächster Dax-Wert um 1,04 Prozent auf 10,915 Euro nach.

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Flugzeuge der Lufthansa stehen auf dem Flughafen in Frankfurt am Main.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Damit ist ein Teil des kräftigen Kursaufschlags vom vergangenen Freitag wieder dahin.

Das Unternehmen und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatten am Wochenende ihre Gespräche ergebnislos abgebrochen. Flugreisende müssten derzeit aber keine Streiks befürchten, hieß es. Ein Händler wertete die Nachricht gleichwohl negativ. Jüngste Berichte hätten eine gewisse Hoffnung geweckt, dass die beiden Parteien eine Lösung finden könnten.

Seit mehreren Wochen hatten Cockpit und Lufthansa hinter verschlossenen Türen verhandelt. Dabei ging es um Themen wie die Übergangsversorgung der rund 5400 Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings im Konzerntarifvertrag, Gehälter und die Sicherheit der Arbeitsplätze in Zeiten von Billigangeboten.

Die Lufthansa leidet seit einigen Jahren unter Streiks ihrer Piloten oder Flugbegleiter, was ein Grund ist für die insgesamt maue Aktienkursentwicklung. Im Frühjahr 2014 hatten die Papiere noch rund 20 Euro gekostet und damit annähernd doppelt soviel wie derzeit. Alleine seit Jahresbeginn 2016 hat die Lufthansa rund ein Viertel ihres Börsenwertes verloren. Die Aktien zählen damit zu den schwächsten im Dax.

dpa

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