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Cryan: gutes Risikoprofil der Deutschen Bank

Banken Cryan: gutes Risikoprofil der Deutschen Bank

Deutsche-Bank-Chef John Cryan betont trotz magerer Gewinnzahlen die Stärke des größten deutschen Geldhauses. Man dürfe nicht "außer Acht lassen, dass das Risikoprofil der Deutschen Bank selten so gut war wie heute - allen gegenteiligen Spekulationen an den Finanzmärkten zum Trotz", heißt es in einer Botschaft Cryans an die Mitarbeiter, die die Bank am Mittwoch zu den Zahlen für das zweite Quartal veröffentlichte.

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John Cryan.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. "Die Kredite in unseren Büchern sind von guter Qualität und die Ausfallquoten bleiben gering, sowohl absolut als auch im Vergleich zu Wettbewerbern." An flüssigen Mitteln könne die Bank rund 220 Milliarden Euro umgehend abrufen. Der Vorstand sei zudem zuversichtlich, die Bestände der Abbausparte bis zum Jahresende auf weniger als zehn Milliarden Euro zurückführen zu können und so die Bilanz weiter zu entlasten.

Die Aktie der Deutschen Bank ist seit Monaten auf Talfahrt. Seit Jahresbeginn verlor das Papier gut 40 Prozent seines Wertes. Im Februar sah sich die Bank wegen des Kurssturzes zu einem ungewöhnlichen Schritt genötigt und gab ein öffentliches Bekenntnis zu ihrer Zahlungsfähigkeit ab. Cryan hatte damals betont, die Deutsche Bank sei "angesichts ihrer Kapitalstärke und ihrer Risikoposition absolut grundsolide".

dpa

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