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Cryan: Deutsche Bank nicht im Verteidigungsmodus

Banken Cryan: Deutsche Bank nicht im Verteidigungsmodus

Die Deutsche Bank beansprucht trotz Rekordverlust und Absturz des Aktienkurses eine führende Rolle. "Ich sehe uns nicht im Verteidigungsmodus", sagte Deutsche-Bank-Chef John Cryan am Mittwoch bei einer Tagung der "Süddeutschen Zeitung" in Frankfurt.

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Deutsche Bank Chef John Cryan Foto: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. "Wir werden unsere Position als Firmenkunden- und Kapitalmarktbank in Europa weiter ausbauen."

Niemand habe in den vergangenen Monaten "einen ehrlicheren Blick" auf das Institut geworfen als er, sagte der Brite. "Ich habe einiges entdeckt, was mir nicht gefällt. Wahr ist aber auch: Wir gehen die Veränderungen konsequent an. Wir sind besser als wir momentan von außen wahrgenommen werden." Beim letzten großen europaweiten Krisentest der Bankenaufseher 2014 habe die Deutsche Bank als eines der besten Institute abgeschnitten. "Und wir sind seither nicht weniger vorsichtig geworden."

Cryan bat um Geduld für den unter seiner Führung angestoßenen radikalen Umbau des Dax-Konzerns. "Es geht hier nicht nur um Zahlen, Abläufe und Strukturen, es geht vor allem um Menschen. Um unseren festen Willen, die Deutsche Bank zu alter Stärke zurückzuführen", sagte Cryan.

dpa

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