Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Commerzbank startet im März Verhandlungen über Jobabbau

Banken Commerzbank startet im März Verhandlungen über Jobabbau

Beim groß angelegten Commerzbank-Stellenabbau wird es ernst. "Wir werden im März die formellen Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern beginnen", sagte Finanzchef Stephan Engels am Donnerstag in einer Telefonkonferenz.

Voriger Artikel
110 Arbeitsplätze gehen durch Heraeus-Verkauf nach Alzenau
Nächster Artikel
Hessische Industrie 2016 mit weniger Aufträgen

Das Foyer der Commerzbank-Zentrale in Frankfurt am Main.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Wie bereits bekannt, sollen bis zum Jahr 2020 rund 9600 der aktuell 45 000 Vollzeitstellen wegfallen, um die Bank wettbewerbsfähiger zu machen.

Insgesamt kostet der Umbau die Bank 1,1 Milliarden Euro. "Das dürfte zu gleichen Teilen zwischen 2017 und 2018 aufgeteilt werden", sagte der Finanzchef. Sobald eine Übereinkunft mit den Arbeitnehmern erzielt worden sei, werde der erste Teil der Kosten verbucht - das wird nach den Erwartungen von Engels gegen Ende des Jahres passieren.

Der Finanzchef geht aber nicht davon aus, dass schon in diesem Jahr nennenswert Stellen wegfallen. Das werde erst später geschehen. Die Commerzbank stellt sich neu auf mit Fokus auf das klassische Einlagen- und Kreditgeschäft. Gleichzeitig legt sie ein Augenmerk auf die Digitalisierung und stockt in bestimmten Bereichen das Personal auf.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr