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Commerzbank-Chef Blessing am schlechtesten bezahlter Dax-Chef

Banken Commerzbank-Chef Blessing am schlechtesten bezahlter Dax-Chef

Commerzbank-Chef Martin Blessing ist der am schlechtesten bezahlte Vorstandsvorsitzende im Dax. Blessings Bezüge für das Jahr 2013 summieren sich auf 1,38 (Vorjahr: 1,39) Millionen Euro, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht der Bank hervorgeht.

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Vorstandsvorsitzender der Commerzbank Martin Blessing.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Unter den bislang 28 veröffentlichten Vergütungsberichten der 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex ist die Commerzbank damit Schlusslicht: Blessing liegt noch hinter Lufthansa-Chef Christoph Franz, der 1,8 Millionen Euro erhält.

Insgesamt verdienten die neun Vorstände, die 2013 auf der Gehaltsliste der zweitgrößten deutschen Bank standen, rund 13,3 Millionen Euro. Das ist weniger als die beiden Co-Chefs der Deutschen Bank: Anshu Jain und Jürgen Fitschen kassieren zusammen 15 Millionen Euro. Ein Teil dieser Gelder wird erst zeitversetzt abhängig vom Geschäftserfolg ausgezahlt.

Dass er für 2013 wie im Vorjahr auf Boni verzichten werde, hatte Blessing bereits im Februar angekündigt: Ein Überschuss von 78 Millionen Euro sei noch nicht signifikant genug, um eine variable Vergütung zu kassieren. Auch das Jahr 2014 werde herausfordernd, bekräftigte die Bank am Freitag. "Gleichwohl erwartet die Commerzbank eine Verbesserung des operativen Ergebnisses gegenüber 2013."

dpa

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