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Chemiearbeitgeber sehen Praktika und Eingliederung gefährdet

Chemie Chemiearbeitgeber sehen Praktika und Eingliederung gefährdet

Die hessischen Chemie-Arbeitgeber haben vor unerwünschten Folgen des gesetzlichen Mindestlohns gewarnt. Vor allem Jugendlichen ohne Qualifikation und Langzeitarbeitslosen würde der Arbeitsmarktzugang erschwert, erklärte der Verbandsvorsitzende Hartmut Erlinghagen am Donnerstag bei der Mitgliederversammlung von Hessenchemie in Wiesbaden.

Wiesbaden. Wenn freiwillige Praktikanten den Mindestlohn erhalten sollten, werde es weniger Angebote geben. Auch das in der Branche erarbeitete, tarifliche Integrationsprogramm "Start in den Beruf" für benachteiligte Jugendliche sei gefährdet. Bislang bestehe lediglich für staatlich geförderte Einstiegsqualifizierungen eine Ausnahme vom Mindestlohn, nicht aber für private, sagte Erlinghagen. Hier müsse nachgebessert werden.

dpa

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