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Cargo-City-Prozess: Angeklagter räumt Schmiergeldsystem ein

Prozesse Cargo-City-Prozess: Angeklagter räumt Schmiergeldsystem ein

Im Prozess um millionenschwere Schmiergeldzahlungen beim Ausbau des Frankfurter Flughafens hat einer der fünf Angeklagten ein Teilgeständnis abgelegt. Er habe auf die Zahlungen bei Grundstücksgeschäften in der "Cargo-City Süd" zwar keinen Einfluss gehabt, sagte der 64 Jahre alte Immobilienkaufmann am Freitag vor dem Frankfurter Landgericht.

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Der Prozess wird heute fortgesetzt. Foto: Fraport AG/Stefan Rebscher/Archiv

Frankfurt/Main. Er räumte aber ein, zur Verdeckung ein Modell mit Scheinrechnungen einer Liechtensteiner Firma erdacht zu haben. Das sei eine "hirnrissige Idee" gewesen und er habe die fälligen Steuern inzwischen nachgezahlt. Für den weiteren Verlauf wurden noch Aussagen von zwei weiteren Angeklagten erwartet. Nur der mutmaßliche Haupttäter, ein früherer Fraport-Manager, der die Grundstücke verschoben haben soll, will zunächst schweigen.

dpa

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