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Bundespolizei-Einsatz in Bundesbank-Zentrale ab Juli

Bundesbank Bundespolizei-Einsatz in Bundesbank-Zentrale ab Juli

Der Einsatz von Bundespolizisten an der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main rückt näher. Ab Juli übernimmt die Bundespolizei dort offiziell die Bewachung von Zentrale und Rechenzentrum, wie die Bundespolizeidirektion Koblenz am Dienstag mitteilte.

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Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Koblenz/Frankfurt. Rund 200 Beamte sollen künftig in der neuen Inspektion arbeiten, die zur Koblenzer Direktion gehört. Ab Juli seien zwei Wachen, eine Führungsgruppe und eine Leitstelle funktionsfähig, sagte eine Sprecherin.

Die ersten Polizeibeamten würden bereits seit Mitte Juni eingewiesen. Sie kämen zunächst vor allem aus anderen Dienststellen. Bislang sorgte nach Bundesbank-Angaben ein Privatunternehmen für Sicherheit auf dem Gelände.

Auch der in der Bank gelagerte Goldschatz steht damit künftig unter dem Schutz der Bundespolizei. Hintergrund für den Wechsel ist nach Bundesbank-Angaben, dass bis zum Jahr 2020 insgesamt 300 Tonnen Gold von New York und 374 Tonnen Gold von Paris nach Frankfurt verlagert werden sollen. Bereits 2014 holte die Bank 120 Tonnen von ausländischen Lagern nach Frankfurt. Ende Januar 2015 hatten die Barren einen Wert von 107,5 Milliarden Euro. Mit fast 3400 Tonnen hatte die Deutsche Bundesbank zuletzt nach den USA den zweitgrößten Goldschatz der Welt.

dpa

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