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Bundesbank prüft Erweiterungsbau auf eigenem Gelände

Bundesbank Bundesbank prüft Erweiterungsbau auf eigenem Gelände

Die Deutsche Bundesbank prüft, ob sie auf ihrem Gelände in Frankfurt-Bockenheim ein zusätzliches Hochhaus errichtet. Die Notenbank bestätigte am Montag einen Bericht des "Handelsblatts", dass damit möglicherweise alle Mitarbeiter der Bundesbankzentrale an einem Ort konzentriert werden könnten.

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Die Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Es gebe zu dem möglichen Neubau aber noch keine Entscheidung und keine konkreten Planungen, erläuterte eine Bundesbanksprecherin.

Fest steht bislang, dass das fast 50 Jahre alte Hauptgebäude der Bundesbank umfassend saniert werden soll, und zwar frühestens ab 2018. In dem 1972 eröffneten Betonbau der Architektur-Stilrichtung "Brutalismus" (von französisch "beton brut") arbeiten knapp 3000 Mitarbeiter, zusätzlich sind für weitere 1600 Beschäftigte Büros im Frankfurter Bankenviertel angemietet. In der alten Zentrale sollen Stahlbetonfertigteile sowie Fensterelemente der Fassade erneuert und die Heizungsanlage auf den neuesten Stand gebracht werden.

Der Zukauf zusätzlicher Grundstücke für einen Neubau sei nicht geplant, sagte die Sprecherin. "Wenn gebaut werden sollte, dann nur auf unserem eigenen Gelände."

Wegen des begrenzten Platzes käme voraussichtlich nur ein Hochhaus als Neubau in Frage. In der Frankfurter Skyline könnte das Gebäude als Gegenpol zur Europäischen Zentralbank (EZB) wirken, die am anderen Ende der Stadt ebenfalls in einem Hochhaus residiert.

dpa

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