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Bürgerinitiative gegen Nachtflughafen ist ruhiger geworden

Luftverkehr Bürgerinitiative gegen Nachtflughafen ist ruhiger geworden

Die "Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn" klagt nicht mehr über laute Flüge zu nächtlicher Stunde. "Wir können uns nicht mehr beschweren. In der Nacht ist jetzt meist Ruhe", sagte ihr Sprecher Olaf Simon der Deutschen Presse-Agentur.

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Ryanair-Maschinen stehen auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Hahn. Ab und zu US-Truppenflüge, derzeit pro Woche vier Landungen der Airline Ryanair zwischen 22.00 und 24.00 Uhr sowie seltene Frachtflüge: Mehr Nachtlärm sei am wirtschaftlich angeschlagenen Hunsrück-Airport nicht mehr zu kritisieren.

"Unsere Aktivität hat sich zur Analyse der Wirtschaftlichkeit verlagert", ergänzte Simon. Kürzlich habe die seit 1993 als Verein organisierte Bürgerinitiative zum Beispiel kritisch den Winterflugplan unter die Lupe genommen und die Medien informiert.

In früheren Jahren mit mehr nächtlichem Flugverkehr war laut dem Sprecher viel erreicht worden. "Wir haben vor Gericht für mehr Lärmschutz und die Beschränkung lauter Flugzeuge geklagt." Beispielsweise habe das Land Rheinland-Pfalz bei der Finanzierung der Schallisolierung von Tausenden Fenstern geholfen.

Den Sinn des defizitären Flugbetriebs zweifele der Verein weiter an. "Das ist ein künstlich aufgeblähtes und staatlich aufgelegtes Beschäftigungsprogramm", sagte Simon. Der Verein treffe sich nur noch sporadisch. "Unsere Leute sind auch älter geworden." Wie viele es noch sind, verriet Simon nicht. Der Airport soll verkauft werden. Es gibt auch eine Bürgerinitiative "Bürger für den Zivilflughafen Hahn".

dpa

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