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Briefwechsel zum Flughafen Hahn wird veröffentlicht

Luftverkehr Briefwechsel zum Flughafen Hahn wird veröffentlicht

Der Briefwechsel zwischen der rheinland-pfälzischen Landesregierung und der Beraterfirma KPMG zum letztlich geplatzten Verkauf des Flughafens Hahn wird einem Zeitungsbericht zufolge veröffentlicht.

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Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD).

Quelle: Andreas Arnold/Archiv

Mainz. "Mittlerweile ist klar, dass KPMG keine Einwände gegen eine Veröffentlichung des gesamten Schriftwechsels seitens der Landesregierung hat, dass es aber kein gemeinsames Statement von Landesregierung und KPMG zum Briefwechsel geben wird", zitierte die "Allgemeine Zeitung" aus Mainz (Donnerstag) Regierungssprecherin Andrea Bähner.

KPMG hatte in einem Brief, über den die "Allgemeine Zeitung" zuerst berichtet hatte, an die Regierung geschrieben, dass Innenstaatssekretär Randolf Stich (SPD) sie vorher auf fehlende Alternativen und auf einen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zum Ausdruck gebrachten Zeitdruck bei dem Verkauf des Airports hingewiesen habe. Die KPMG empfahl Stich demnach vergeblich, die Verhandlungen mit dem chinesischen Interessenten vorerst auszusetzen. Der Verkauf platzte, weil ein Bankbeleg mutmaßlich gefälscht war.

Mit Blick darauf hatte Dreyer am Dienstag gesagt: "Es gab niemals und zu keinem Zeitpunkt eine Terminvorgabe seitens der Staatskanzlei." Die Staatskanzlei habe werde für Zeitdruck vor dem Vertragsabschluss gesorgt noch seien Bedenken hinweggefegt worden. Die Antwort des für den Verkauf verantwortlichen Innenministers Roger Lewentz (SPD) an KMPG von vor sechs Wochen blieb dennoch zunächst unter Verschluss.

dpa

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