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Bothner weiter Hessens Verdi-Chef: Kritik an Landesregierung

Gewerkschaften Bothner weiter Hessens Verdi-Chef: Kritik an Landesregierung

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat ihre Landesspitze bestätigt. Auf der Bezirkskonferenz in Seeheim-Jugenheim wurde der bisherige Vorsitzende Jürgen Bothner mit 89 Prozent der Stimmen am Freitag für eine vierte Amtszeit gewählt, wie die Gewerkschaft mitteilte.

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Der hessische Verdi-Chef Jürgen Bothner.

Quelle: Uwe Zucchi

Seeheim-Jugenheim. Auch seine Stellvertreterinnen Cornelia Kröll und Sibylle Lust wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Zuvor hatte die DGB-Chefin von Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing, das Land als "größten Tarifflüchtling der Republik" kritisiert. Die schwarz-grüne Landesregierung mache da weiter, wo Schwarz-Gelb aufgehört habe, sagte sie. Hessen ist seit 2004 nicht mehr Mitglied in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder für den Öffentlichen Dienst, in dem aktuell Tarifverhandlungen laufen.

Erst am Mittwoch hatte Verdi die rund 45 000 hessischen Landesbeschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen. Ihre Tarifforderungen seien "mehr als gerechtfertigt", meinte Kailing. "Tarek al-Wazir und Volker Bouffier wollen den Landeshaushalt auf Kosten der Beschäftigten sanieren. Und die Beamten sollen mit einer Nullrunde ein besonderes Opfer bringen." Am Abend sollte der Verdi-Bundesvorsitzende Frank Bsirske eine Rede halten.

dpa

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