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Betriebsrat fordert Frankfurt als Sitz geplanter Superbörse

EU Betriebsrat fordert Frankfurt als Sitz geplanter Superbörse

Der Betriebsrat der Deutschen Börse fordert nach dem Nein der Briten zur EU verstärkt Frankfurt als Rechtssitz der geplanten Superbörse mit der Londoner LSE.

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Börse in Frankfurt. Photo: Frank Rumpenhorst

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/London. "Wir fordern nicht, dass die Fusion beendet wird, aber der Hauptsitz muss nach Frankfurt", sagte die Betriebsratvorsitzende des Dax-Konzerns, Jutta Stuhlfauth, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Angesichts des bevorstehenden EU-Austritts Großbritanniens (Brexit) wäre es aus Sicht der Arbeitnehmervertreter "widersinnig, wenn der Hauptsitz nach London verlegt würde".

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange (LSE) wollen ein Gemeinschaftsunternehmen schmieden, dessen Dachgesellschaft ihren rechtlichen Sitz in London haben soll. Das operative Geschäft soll wie bisher von den beiden Zentralen in Eschborn bei Frankfurt sowie London gesteuert werden. An diesen Plänen halten die Börsenbetreiber trotz des Sieges des Brexit-Lagers fest.

In einer schriftlichen Stellungnahme des Betriebsrates für die Mitarbeiter betonte das Gremium am Freitag: "Das Ziel der geplanten Fusion, einen schlagkräftigen europäischen Börsen-Champion zu schaffen, ist durchaus nachvollziehbar. Dies schließt aber jeden anderen Standort und Rechtssitz außer Frankfurt aus."

dpa

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