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Bericht über feindliches Übernahmeangebot beflügelt K+S-Aktie

Bergbau Bericht über feindliches Übernahmeangebot beflügelt K+S-Aktie

Spekulationen über ein mögliches feindliches Übernahmeangebot durch den Konkurrenten Potash hat den Aktienkurs des Kali- und Salz-Produzenten K+S beflügelt. Einen entsprechenden Übernahmeplan habe der Vorstand des kanadischen Kali-Riesen vor Brokern in Kanada ausgebreitet, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag vorab unter Berufung auf Finanzkreise in Montreal.

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Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Düsseldorf. Nach der Meldung schnellten K+S-Aktien um 7,25 Prozent auf 36,11 Euro hoch. Potash lehnte einen Kommentar ab, K+S war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die hessische Staatskanzlei bestätigte unterdessen ein neues, zweites Treffen vor einigen Wochen von unter anderem Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit Potash-Chef Jochen Tilk. Dabei sei es nicht um eine feindliche Übernahme und auch nicht um Arbeitsplatzgarantien gegangen, betonte ein Sprecher der Staatskanzlei. "Potash hat seine Absichten offen gelassen." Das "Handelsblatt" hatte berichtet, laut Potash seien weitreichende Standort- und Arbeitsplatzgarantien Thema bei dem Gespräch gewesen.

Potash bemüht sich seit Monaten, K+S zu Gesprächen zu bewegen. Die Kanadier bieten für den Kasseler Konkurrenten seit Ende Juni 41 Euro je Aktie. Der K+S-Vorstand hatte die Offerte bereits mehrfach als zu niedrig zurückgewiesen. Zudem fehlen dem Management zufolge verbindliche Zusagen zum Schutz der Interessen der weltweit mehr als 14 000 K+S-Beschäftigten.

Bei einer feindlichen Übernahme würde sich Potash direkt an die K+S-Aktionäre wenden und ihnen auch gegen den Willen der K+S-Führung ein Angebot für den Verkauf ihrer Anteile machen.

dpa

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