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Bericht: Anklage fordert von K+S 325 Millionen Euro

Umwelt Bericht: Anklage fordert von K+S 325 Millionen Euro

Wegen Gewässerverunreinigung soll der Kali-Produzent K+S einem Bericht zufolge 325 Millionen Euro zahlen. Diese Abschöpfung von Einnahmen fordert die Staatsanwaltschaft im thüringischen Meiningen in der Anklage gegen K+S-Manager, wie die "Wirtschaftswoche" (Freitag) berichtet.

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K+S soll 9,5 Millionen Kubikmeter Salzabwasser rechtswidrig versenkt haben.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel/Meiningen. Demnach soll K+S rund 9,5 Millionen Kubikmeter Salzabwasser rechtswidrig versenkt haben, um mehr Kalidünger produzieren zu können. Den dadurch entstandenen Wert beziffere die Staatsanwaltschaft auf 325 Millionen Euro. Der Aktienkurs von K+S brach am Mittwoch zwischenzeitlich um mehr als 2,5 Prozent ein.

Die Anklagebehörde sowie K+S wollten den Bericht zunächst nicht kommentieren. Die Staatsanwaltschaft hat Manager des Dax-Konzerns wegen unerlaubter Abfallbeseitigung angeklagt. Das Unternehmen hält die Vorwürfe für unbegründet.

dpa

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