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Berater wollen beim Hahn-Verkauf auf Zielgerade einbiegen

Luftverkehr Berater wollen beim Hahn-Verkauf auf Zielgerade einbiegen

Im Verkaufspoker um den angeschlagenen Hunsrück-Flughafen Hahn blicken Verantwortliche und Mitarbeiter mit Spannung auf die kommenden Tage. Die Berater der rheinland-pfälzischen Landesregierung wollen nach früheren Angaben bis Ende dieser oder der nächsten Woche klären, mit welchen der verbliebenen sechs Bieter sie weiterverhandeln.

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Ein Fahrzeug des Rettungsdienstes steht vor dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Hahn. Daran habe sich nichts geändert, hieß es jetzt im Innenministerium in Mainz.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) hatte kürzlich versichert: "Wir wollen einen Flugbetrieb, die Angebote geben das auch her." Alle sechs Interessenten haben die Sicherheitsleistung von einer Viertelmillion Euro hinterlegt. Unter ihnen sind laut Lewentz bekannte und neue Firmen aus dem In- und Ausland.

Zu ihnen gehört nach eigenen Angaben etwa die deutsch-chinesische ADC GmbH mit der großen chinesischen Luftverkehrsgruppe HNA. Nicht mehr dabei ist laut Medien-Berichten die Zweibrücker Flughafen-Eigentümerin Triwo AG, die schon mehrere Airports in Gewerbeparks umgewandelt hat. Sie schweigt dazu.

Der erste Hahn-Verkaufsversuch an die Shanghai Yiqian Trading war gescheitert, weil laut Mainzer Innenministerium eine Rate ausstand und ein Bankbeleg mutmaßlich gefälscht war. Der defizitäre Airport gehört zum Großteil Rheinland-Pfalz und zum kleinen Teil Hessen.

dpa

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