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Bauernpräsident: Mehr Tierwohl nur bei höheren Preisen

Agrar Bauernpräsident: Mehr Tierwohl nur bei höheren Preisen

Die Bauern in Hessen blicken mit vorsichtigem Optimismus auf das gerade begonnene Jahr. "2016 war ein sehr schlechtes Jahr. 2017 wird besser. Aber es gilt weiter: Die Bauern brauchen kostendeckende Preise", sagte der Präsident des hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, vor der am (heutigen) Montag beginnenden 69. Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen.

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Bauern demonstrieren 2008 vor Beginn der Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Baunatal. Zwar seien die Schweinefleisch- und Milchpreise zuletzt gestiegen, doch dies reiche nicht aus. "Die Steigerung auf 31 Cent Grundpreis pro Liter Milch reicht für viele nicht mal für eine schwarze Null." Die Forderung von 40 Cent sei weiter berechtigt.

Wenn die Verbraucher und Politik wollten, dass Tiere bei besseren Bedingungen gehalten werden, müssten die Bauern Geld verdienen, um investieren zu können, sagte Schmal. In Deutschland gebe es mit die besten Bedingungen für Tiere. Wenn mehr Tierwohl gefordert werde, könnten die Bauern dies zwar leisten. "Aber mehr Tierwohl gibt es nicht zum Nulltarif."

Zum Start der Landwirtschaftliche Woche Nordhessen am Montag (9.30 Uhr) in Baunatal wollen Schweinehalter gegen einen aktuellen Erlass des hessischen Landwirtschaftsministeriums protestieren. Sie sehen ihre Existenz gefährdet und fordern von Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Grüne) Rechts- und Planungssicherheit sowie angemessene Übergangsfristen.

dpa

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