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Bank-Manager sagt grenzüberschreitende Bankfusionen voraus

Banken Bank-Manager sagt grenzüberschreitende Bankfusionen voraus

Ein Spitzenmanager der Deutschen Bank prophezeit in nicht allzu ferner Zukunft grenzüberschreitende Zusammenschlüsse in der gebeutelten Bankbranche. Nach seinen Worten könnte dabei unter Umständen auch die Deutsche Bank selbst mitmachen.

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Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Deutschlands größte Bank müsse zunächst beweisen, dass sie bei Kosten und Rendite vorankomme und ihre Strategie effizient umsetze, sagte Alasdair Warren, Chef des Investmentbankings in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, dem "Handelsblatt" (Dienstag). Das stehe auch im kommenden Jahr im Mittelpunkt. "Aber wenn wir einmal unser Ziel erreicht haben, kann ich mir durchaus Szenarien vorstellen, in denen wir Teil einer internationalen Konsolidierung sein könnten."

Warren war im Frühjahr von der US-Investmentbank Goldman Sachs zur Deutschen Bank gewechselt. Das Frankfurter Geldhaus kämpft derzeit wie viele Wettbewerber mit den Folgen der Niedrigzinsen. Hinzu kommen hausgemachte Probleme, vor allem teure Rechtsstreitigkeiten. Im Herbst war die Aktie auf ein historisches Tief gefallen.

"Zunächst einmal werden wir meiner Meinung nach eine weitere Konsolidierung innerhalb der einzelnen Länder sehen", sagte Warren. "Grenzüberschreitende Fusionen sind schwieriger, weil eine ganze Reihe von Banken erst einmal ihre eigenen Aufräum- und Umbauarbeiten abschließen muss. Aber ich denke, dass es innerhalb der nächsten fünf Jahre auch zu internationalen Zusammenschlüssen kommen wird."

dpa

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