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Bahn setzt weiter auf Ersatzfahrplan: Lokführerstreik dauert an

Tarife Bahn setzt weiter auf Ersatzfahrplan: Lokführerstreik dauert an

Nach mehreren Tagen Lokführerstreik ist in Hessen fast schon Normalität eingekehrt. "Es läuft wie schon gestern und vorgestern", sagte ein Bahnsprecher in Frankfurt am Donnerstag.

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Ein Mann wartet an einem Gleis.

Quelle: Julian Stratenschulte

Frankfurt/Main. Im Nahverkehr fährt mindestens jeder zweite Zug, im Fernverkehr ist es jeder Dritte. Zu Verspätungen komme es nicht. Denn wenn weniger Züge auf den Gleisen seien, minimiere sich die Wahrscheinlichkeit von Folgeverspätungen. Der Streik soll noch bis Sonntag andauern. Die Gewerkschaft GDL lehnte ein Vermittlungsangebot der Bahn ab.

Am Frankfurter Hauptbahnhof verbrachten etwa 80 Reisende, die wegen des Streiks dort gestrandet waren, die Nacht zum Donnerstag in einem von der Bahn bereitgestellten Hotelzug. 

"Der Bahnstreik belastet insbesondere die Arbeitskräfte", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Matthias Gräßle in Frankfurt laut Mitteilung. Bei einem langen Streik drohe eine verminderte Arbeitsleistung und eine entsprechende Wirkung auf die Wirtschaft. Einen möglichen Schaden des Streiks konnte die IHK aber nicht beziffern. 

Eintracht Frankfurt warnte unterdessen vor erheblichen Verkehrsbehinderungen rund um das Bundesliga-Spiel gegen 1899 Hoffenheim. Der Club wies darauf hin, dass am Samstag zwischen 11.00 und 20.00 Uhr keine Züge und S-Bahnen am Bahnhof Stadion und Bahnhof Niederrad halten. Er forderte die Fans auf, Fahrgemeinschaften zu bilden oder mit Straßenbahnen und Bussen anzureisen. Deren Kontingent werde aufgestockt.

Die Begegnung (Anpfiff 15.30 Uhr) in der 51 500 Zuschauer fassenden Commerzbank-Arena ist fast ausverkauft, es gibt nur noch 1000 Karten für den Gästebereich. Die Eintracht öffnet die Stadiontore zwei Stunden früher als üblich, um 11.30 Uhr, um den Andrang zu entzerren.

dpa

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