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Bahn entwirft Sonderfahrplan zu Lokführerstreik in der Region

Tarife Bahn entwirft Sonderfahrplan zu Lokführerstreik in der Region

Die Deutsche Bahn rüstet sich auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland für die bevorstehenden vier Streiktage der Lokführer. Während für den Fernverkehr bereits ein Sonderfahrplan zumindest für diesen Donnerstag (6.11.) steht, laufen die Planungen für S-Bahn und Regionalverkehr in den drei Bundesländern noch.

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Streikende soll erst am frühen Montagmorgen sein.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Frankfurt/Berlin. Ziel sei, ein flächendeckendes Angebot aufrechtzuerhalten, sagte Bahn-Sprecher Torsten Sälinger am Mittwoch in Frankfurt. Es würden daher eher die üblichen Fahrplantakte verlängert, als dass einzelne Strecken gar nicht mehr bedient würden. Die Kunden sollten noch am Mittwoch über die erwartbaren Einschränkungen und das verbleibende Zugangebot per Internet informiert werden.

Für die nicht streikenden Bahn-Beschäftigten bedeuteten die Streiks der GDL-Lokführer regelmäßig hohe zusätzliche Belastungen unter anderem in den Reisezentren, an den Informationsschaltern in den Bahnhöfen oder in den DB-Lounges, berichtete Sälinger.

Die angebotenen Züge der Deutschen Bahn werden von Lokführern gefahren, die entweder nicht in der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) organisiert sind oder als Beamte ohnehin nicht streiken dürfen. Nicht von dem Ausstand betroffen sind Bahnverbindungen, die von anderen Bahnverkehrsunternehmen wie der Hessischen Landesbahn, Cantus oder Vias gefahren werden.

Die GDL hat im Personenverkehr Streiks ab 2.00 Uhr am Donnerstagmorgen bis Montagmorgen um 4.00 Uhr angekündigt.

dpa

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