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Bahn-Verzicht auf Börsengang "vermutlich richtige Idee"

Verkehr Bahn-Verzicht auf Börsengang "vermutlich richtige Idee"

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) unterstützt die Bahn in ihrer Entscheidung, die Konzerntöchter Arriva und Schenker doch nicht an die Börse zu bringen.

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Rüdiger Grube ist Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG.

Quelle: Michael Kappeler/Archiv

München. Vorstandschef Rüdiger Grube hatte der Deutschen Presse-Agentur gesagt, dass er den Börsengang nicht mehr empfehle. Dobrindt sagte in München, der geplante EU-Austritt Großbritanniens habe die Situation verändert. Zudem senke die jüngst angekündigte Finanzspritze des Bundes für die Bahn den Druck, zusätzliche Einnahmen zu erzielen. "Deswegen ist es wahrscheinlich eine richtige Idee von Herrn Grube zu sagen: Momentan steht der Börsengang von Schenker und Arriva nicht an."

Der bundeseigene Konzern wollte bis zu 45 Prozent seiner britischen Tochter Arriva an die Londoner Börse bringen. Zusammen mit dem Teilverkauf der internationalen Logistiksparte Schenker sollte das zusätzliche 4,5 Milliarden Euro für ein großes Investitionsprogramm einbringen. Dobrindt sagte: "Meine Vorstellung ist ja, dass wir die Bahn weiterhin unterstützen, auch mit Bundesmitteln."

dpa

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