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Bafin untersucht Kommunikation zu Deutsche-Bank-Chefwechsel

Banken Bafin untersucht Kommunikation zu Deutsche-Bank-Chefwechsel

Der Chefwechsel bei der Deutschen Bank beschäftigt die Finanzaufsicht Bafin. Die Behörde untersuche, "ob die Ad-hoc-Mitteilung der Deutschen Bank zum Vorstandswechsel rechtzeitig veröffentlicht worden ist", sagte ein Sprecher der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn am Donnerstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Wirtschaftswoche".

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Logo der Deutschen Bank vor Hochhäusern.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Bonn. Die Deutsche Bank hatte den Abtritt der Doppelspitze Anshu Jain/Jürgen Fitschen am 7. Juni um kurz nach 15.00 Uhr in einer Pflichtmitteilung für die Börse angekündigt. Das "Wall Street Journal" hatte an dem Sonntag bereits gut zwei Stunden vorher über Rücktrittspläne der beiden Manager berichtet.

Der Brite John Cryan ersetzt zum 1. Juli Jain als Co-Chef. Fitschen bleibt noch bis zum Abschluss der Hauptversammlung am 19. Mai 2016 mit ihm an der Konzernspitze, danach soll Cryan die Deutsche Bank alleine führen.

Börsennotierte Unternehmen müssen wichtige Nachrichten, die den Kurs ihrer Aktie bewegen könnten - wie etwa Personalien oder Kapitalmaßnahmen - umgehend ("ad hoc") veröffentlichen. Das soll verhindern, dass Insider früher als andere Aktionäre Aktien kaufen oder verkaufen können.

Ein Sprecher des Geldhauses erklärte auf Anfrage: "Die Deutsche Bank kommuniziert im Einklang mit den geltenden Publizitätsvorschriften. Uns liegt keine Mitteilung oder Anfrage der Bafin in Hinblick auf eine Untersuchung in diesem Zusammenhang vor."

dpa

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